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TASSO-Newsletter
Was
tun, wenn der Wellensittich entwischt?
Tipps vom Profi
Unsere domestizierten Wellensittiche haben bei einem unfreiwilligen Ausflug
in die Freiheit nur sehr geringe Chancen, zu überleben. Auf die gefiederten
Mitbewohner lauern viele Gefahren und besonders bei schlechtem Wetter stehen
die Chancen nicht gut, dass ein entflogener Wellensittich lange überlebt.
Deshalb gilt es, schnell zu handeln. Andererseits können Sittiche wahre Überlebenskämpfer
sein. So ist manch ein Wellensittich erst nach 3-4 Tagen gefunden worden! Also
sollte man die Suche auch nicht zu früh aufgeben, rät Gabriele Rejsek,
Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit des Vereins der Wellensittich-Freunde
Deutschland e. V. Praktische Tipps und Empfehlungen von Experten, wie man den
Ausreißer wieder bekommt, hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. auf www.tasso.net
zusammengestellt.
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TASSO-Newsletter
Tierversuche
in Hessen dramatisch gestiegen
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Die
Tierversuche des Landes Hessen sind im Jahr 2009 dramatisch angestiegen. Allein
die Forschungseinrichtungen der Wirtschaft des Landes verbrauchten insgesamt
160.744 Tiere, wie der Bund gegen Missbrauch der Tiere jetzt berichtet. Dazu
kommen die Tierversuche an den hessischen Universitäten: Allein an der Johann
Wolfgang Goethe-Universität kamen 2009 fast 25.000 Tiere ums Leben, fast
doppelt so viele wie fünf Jahre zuvor. Angesichts der erschreckenden Zahlen
bleibt die Frage, wann man endlich zu alternativen Methoden wechseln wird. Dazu
Mike Ruckelshaus vom Bund gegen Missbrauch der Tiere: "Konkret
fordern wir von der Landesregierung die Einrichtung einer Professur zur
Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch sowie ein
landesweites Förderprogramm für die Entwicklung von Alternativmethoden."
Darüber hinaus sehe der Bund gegen Missbrauch der Tiere ein nachahmenswertes
Beispiel für Hessen in den Koalitionsvereinbarungen der neuen Landesregierung
von Nordrhein-Westfalen, die eine jährliche Reduzierung der Tierversuche um
zehn Prozent vorsehen, so Ruckelshaus weiter. "Die
Vermutung liegt nahe, dass auch in anderen Bundesländern die
Tierversuchszahlen an Universitäten und wirtschaftlichen
Forschungseinrichtungen ähnlich wie in Hessen gestiegen sein könnten",
unterstützt Philip McCreight von TASSO die Forderung nach alternativen
Versuchsmethoden. "Wir
benötigen daher dringend eine politische Lösung."
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Copyright TASSO e.V.
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Deutschland
Hund mit Elektroschocks
fast totgequält
Familie Tutas dachte, ihr Hund sei in guten Händen.
17 Tage Urlaub in Ägypten, der süße „Gismo“ konnte nicht mit, also gaben
sie ihn in eine Tierpension. Doch als sie ihren Collie nach den Ferien
abholten, war er nicht mehr derselbe.
Der Rüde, sechs Jahre alt, war verschüchtert,
hatte tiefe Schürfwunden am Hals. Blut verklebte sein Fell. Pfleger des
„Hundehotel Vier Pfoten“ in Waltrop hatten ihn gequält!
„Gismo“ ist ein liebes Tier, gut erzogen,
manchmal bellt er ein bisschen viel.
Günter B., Besitzer der Hundepension, schien
das zu nerven: Er legte „Gismo“ ein sogenanntes „Erziehungshalsband“
an: Das Folter-Instrument versetzte dem Hund bei jedem Bellen einen
Stromschlag. Dabei sind solche Halsbänder in Deutschland seit 2006 verboten!
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